Zimtstern war gestern …

img_3738… heute gibt’s Zimtburgen. Ja, so ist das, wenn man einen Sohn hat, der auf Ritterburgen steht. Dann wird aus der Weihnachtsbäckerei eine Werkstatt, in der Burgen, Zugbrücken, Wehrmauern und Wachtürme entstehen.

Hier das Rezept für kleine, süße Ritterburgen oder was auch immer man kreieren möchte. Fantasy rules!


Zutaten für vier Portionenimg_3697

  • Für den Teig
  • 200 Gramm gemahlene Mandeln
  • 200 Gramm gemahlene Haselnüsse
  • 200 Gramm Puderzucker
  • 2 EL Zimt
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL geriebene Orangenschale
  • 8 EL Wasser
  • 4 EL Grand Marnier (für die Erwachsenen)
  • Für die Glasur
  • 200 Gramm Puderzucker
  • ein wenig Wasser

img_3706

Zubereitung Teig
Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit einem Mixer (Quirl) mit Knethaken kneten, bis eine feste Masse entstanden ist.

Das Kneten dauert schon eine Weile, besser nicht zu ungeduldig sein. Je besser der Teig geknetet ist, desto einfacher lässt er sich später verarbeiten.

Nach dem Kneten den Teig aus der Schüssel nehmen und zu einer Kugel rollen. Diese dann für eine halbe Stunde kaltstellen. Bei uns war es so kalt draußen, dass wir den Teig einfach auf den Balkon gestellt haben. Für den Fall, dass es im Dezember mal wieder Frühlingstemperaturen hat, gibt es ja noch den Kühlschrank.


Teig ausrollen
img_3721Den Teig auf eine glatte, nicht haftende Unterlage legen und mit dem Nudelholz ausrollen.

Teilt man den Teig zuerst in zwei bis drei Portionen, erleichtert es das Ausrollen, besonders, wenn man nur eine kleine Arbeitsfläche zur Verfügung hat (in unserem Fall ein Stück Backpapier).

Tipp von Oma: Falls der Teig am Nudelholz oder der Unterlage klebt, diese einfach mit etwas Mehl bestäuben.


img_3724

Burgen ausschneiden
Da wir keine Form für eine Burg haben, mussten wir diese mit einem Messer ausschneiden und zurechtschnitzen. Das ist zeitaufwendig, dafür ist jedes Plätzchen ein Unikat.

Natürlich haben wir – irgendwann ist der Tag halt um – auch ein paar Sterne mit einer passenden Form ausgestochen.


Backen
img_3730Die Rohteile dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im gut vorgeheizten Backofen bei 250 °C exakt 5 min. backen (Ober- und Unterhitze).

Damit die Zimtburgen schön locker schmecken und nicht trocken und steinhart ist es entscheidend, die Backzeit nicht zu überschreiten.


Glasurimg_3737
Nachdem man die Plätzchen aus dem Ofen genommen hat, werden diese, solange sie noch warm sind, mit Zuckerguss bestrichen. Mein Sohn bevorzugt einen Pinsel, ich mache es lieber mit einem Suppenlöffel.

Dazu den Puderzucker mit ein klein wenig Wasser anrühren. Im Zweifel weniger Wasser nehmen. Die Glasur darf nicht (zu) flüssig sein, sonst läuft sie nach dem Auftragen von den Burgen/Sternen und ruiniert das Ergebnis.

Fertig! Genießt Eure Kreationen, Sterne und Ritterburgen!


Aufbewahrungstippimg_3745
Ein gutes, altes Einmachglas wirkt Wunder. Darin bleiben die Zimtsterne lange frisch.

Achtung:
Wer unterm Weihnachtsbaum noch Zimtburgen genießen will, der sollte:

  1. entweder doppelt so viele backen, oder
  2. erst kurz vor Heiligabend loslegen, oder
  3. zweimal backen, oder
  4. versuchen zu widerstehen.

Was haben wir wohl gemacht? Na ja, Punkt vier war es nicht. 😀

 

 

Werbeanzeigen

Über ralfisordinarylife

Husband, Father, Employee, Boulderer ... trying to meet all expectations
Dieser Beitrag wurde unter Backen, Nutrition, Vegan abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Zimtstern war gestern …

  1. Pingback: Restdays in Albarracin | Ralfi's ordinary life

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s