EIN TAG IN SAIGON oder 100 THINGS TO SEE IN HO CHI MINH CITY

Impressionen07

Saigon hat viel zu bieten. Ich hatte wenig Zeit. Hier meine Auswahl an schönen, nützlichen und (ent-)spannenden Dingen, die man in einen Tag Sightseeing in Saigon (Ho Chi Minh City) packen kann.

Die Sehenswürdigkeiten in HCMC liegen dicht beisammen, sodass man diese bequem zu Fuß erreichen kann. Fast alles spielt sich westlich des Saigon Flusses zwischen den beiden Straßen Hai Ba Trung und Nam Ky Khoi Nghia ab. Mit einem kleinen Touristenstadtplan aus dem Hotel ist mir die Orientierung nicht schwergefallen.

Residenz des Erzbischofs (Archbishop’s Palace)

Residenz01

Vietnam war lange französische Kolonie, so haben die Franzosen auch den christlichen Glauben ins Land gebracht. Darum hat Ho Chi Minh City einen Erzbischof. Er residiert in einem sehr schönen Anwesen. Gebäude und Gartenanlagen können sich sehen lassen. Besichtigen kann man diese leider nicht. Es sei denn, man hat eine Audienz.

 

Kriegsopfermuseum (War Remnants Museum)
Das Kriegsopfermuseum ist nicht weit von der Residenz des Erzbischofs entfernt und erinnert an ein jüngeres Stück der vietnamesischen Geschichte. Durch Exponate und vor allem Bilder wird schonungslos veranschaulicht, was dieser Krieg mit den Menschen und dem Land angerichtet hat. Man sollte darauf gefasst sein, Kriegsopfern persönlich zu begegnen. Ein Krieg kennt keine Sieger, das wird spätestens beim Besuch dieses Museums deutlich.

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Jade Emperor Pagode (Jade Emperor Pagoda)
Die Jade Emperor Pagode ist ein ursprünglich taoistischer Tempel, heute wird er vorwiegend von Buddhisten genutzt. Lässt man sich ein wenig Zeit, kann man die hier herrschende spirituelle Stimmung im wahrsten Sinne des Wortes atmen. Und das liegt nicht nur an den vielen Räucherstäbchen, die die Gläubigen als Opfergabe bringen. Sehenswert sind die überaus detailreichen Holzschnitzereien, die Öffnungen in den Decken sorgen für einen besonderen Lichteinfall. Wahrhaftig ein geeigneter Ort, um die im Kriegsopfermuseum gewonnenen Eindrücke zu verdauen.

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Stop in einem Cafe (Break in a Cafe)
Für einen kurzen Stop in einem Cafe hat man die Wahl zwischen den großen internationalen Ketten oder einem der unzähligen lokalen Cafes, die noch den traditionellen vietnamesichen Kaffee mit Milch servieren. Die Entscheidung ist mir leicht gefallen und ich bin nicht enttäuscht worden. Der Kaffee ist süß und stark, lecker!

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Büchermarkt (Bookmarket) in der Nguyen Van Binh

Buechermarkt

 

Die Straße Nguyen Van Binh ist rechts und links gesäumt von Büchergeschäften und Cafés, die durch die ausgelegten Bücher zum Lesen einladen. Sie führt geradewegs zur Kathedrale Notre Dame.

 

 

Kathedrale Notre Dame (Notre Dame Cathedral)
Die Kathedrale Notre Dame ist die größte Kirche Saigons und einen Besuch wert. Vermutlich findet man eine so schöne und große Kirche in Südostasien nur selten. Bei genauerem Hinschauen fällt allerdings auf, dass die Fassade doch bei Gelegenheit renoviert werden müsste.

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Postamt (Postoffice)
Das (historische) Postamt ist das Nachbargebäude der Kathedrale. Es steht dieser in Größe nichts nach, die Fassade ist neu renoviert und glänzt im Sonnenlicht. Im Inneren kann man immer noch Briefe versenden. Erstaunlich, wie viele Schalter es im Zeitalter von SMS und WhatsApp hier noch gibt.

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Wiedervereinigungspalast (Reunification Palace)
Von der Kathedrale leitet ein schöner, großer Park zum Wiedervereinigungspalast. Der Panzer Nr. 843 hat einst das Tor vor dem Palast eingedrückt und damit nicht nur symbolisch die Niederlage des Südens eingeleitet. Wenig später fand die Kapitulation statt. Der Palast und die Gartenanlage, in der ein Nachbau des Panzers 843 ausgestellt ist, können besichtigt werden. Die jüngere Historie und die Nutzung des Palasts sind anschaulich illustriert.

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Straßen-Schuhmacher
Die langen Tage auf der Messe bei großer Hitze und Luftfeuchtigkeit waren wohl etwas viel für meine Schuhe. Die Sohle hat sich abgelöst. Außerdem müssten die Absätze mal wieder erneuert werden. Für die Schuhmacher, die man an jeder Straßenecke finden kann, kein Problem. Abgeben und nach einer Stunde wieder abholen. Fast besser als neu!

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Traditionelle vietnamesische Massage (Vietnamese Traditional Massage)

Massage01

 

Vielleicht etwas weniger bekannt als die thailändische Massage, aber genauso wohltuend ist die traditionelle vietnamesische Massage. Hält man die Augen offen, findet man entlang der Straßen Massage-Salons, die für umgerechnet 20 Euro eine 90-minütige Ganzkörpermassage anbieten. Nach so viel Sightseeing nicht nur für die Füße wohltuend.

 

 

Straßenseitenwechsel (Street crossing)
Auf Europäer wirkt der Verkehr total chaotisch. Sicher folgt er bestimmten Regeln, dennoch sind die vielen Mopeds, die in Viererreihe rechts und links an den Autos vorbeirauschen, sehr gewöhnungsbedürftig. Im ersten Moment scheint ein Zebrastreifen für die motorisierten Verkehrsteilnehmer keine besondere Bedeutung zu haben. Jedenfalls wartet man vergebens am Straßenrand, wenn man denkt, dass hier jemand anhält. Daraus folgt, dass man einfach losgehen und darauf vertrauen muss, dass die anderen aufpassen. Es funktioniert.

 

Spaziergang entlang der Promenade (Walk along the boardwalk)
Schlendert man die Straße Hai Ba Trung Richtung Saigon-Fluss, gelangt man direkt zur Promenade. Hier kann man flanieren und den Fischern bei der Arbeit zuschauen. Zuerst muss man allerdings eine der Hauptstraßen Saigons überqueren. Das ist selbst an einem Zebrastreifen ein Abenteuer der besonderen Art.

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Bootstour auf dem Saigon-Fluss (Boat trip over the Saigon river)
Entlang der Promenade liegen kleine Boote, mit denen man einen Ausflug auf dem Saigon-Fluss unternehmen kann. Die Tour auf dem Fluss eröffnet eine ganz neue Perspektive auf die Stadt. Man kann den Blick auf die Skyline genießen, sieht, wie die Ladung der großen Frachter gelöscht wird und mit etwas Glück tuckert ein traditionelles Long-Tail-Boot vorbei. Weniger Glück hatten wir, als sich Unrat in unserer Schraube festsetzte und unser Kapitän kurzerhand zum Taucher mutierte.

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Besuch der Oper (Opera)
Am Abend lädt die Oper zu einem Besuch ein. Die „AO-Show, A Unique Way To Experience Vietnamese Cultre“ erzählt von Freud und Leid, Liebe und Schmerz, Krieg und Frieden, Streit und Versöhnung – ganz ohne Worte. Vergleichbar mit dem Cirque du Soleil war die „AO-Show, die vielleicht beste Life-Performance, die ich je gesehen habe.

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Abendessen (Dinner)
Es ist dunkel geworden und mein Magen beschwert sich. Zeit fürs Abendessen. Unweit der Oper finde ich das Restaurant HOA TUC. Contemporary vietnamese Cuisine verspricht das Schild und verspricht nicht zu viel. Gutes Essen und guter Wein (wenn auch nicht vietnamesisch) in einer schönen Location.

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Union Square und Peoples Committee
Frisch gestärkt bummle ich noch zum nahe gelegenen Union Square. Hier trifft sich am Abend die Jugend Saigons und feiert ausgelassen. Am Ende des schön angelegten Platzes befindet sich das Peoples Committee, ein prächtig herausgeputztes Gebäude.

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Ben Thanh Nachtmarkt (Ben Thanh night market)
Wenige Straßen weiter befindet sich der Ben Thanh Markt. Eine große Markthalle, in der alles Mögliche feilgeboten wird. Von Koffern und Turnschuhen bis hin zu Kaffee, Tee und Obst, frischem Fisch und Uhren von Rolex. Alles kann hier erstanden werden. Die Markthalle schließt um 18:00 Uhr. Dafür öffnet kurz darauf der Nachtmarkt vor den Toren der Halle. Eine gute Gelegenheit, noch das ein oder andere Souvenir zu erstehen.

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Weitere Impressionen

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Ein schöner Tag geht zu Ende, er wäre perfekt gewesen, hätte ich ihn mit meinen Lieben teilen können. Es war mein Geburtstag.

 

 

 

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